Gefährdungsbeurteilung Psychischer Belastungen

Gefährdungsbeurteilung Psychischer Belastungen

ZIELGRUPPE

  • Arbeitsschutzbeauftragte
  • Verantwortliche in der Betrieblichen Gesundheitsförderung
  • Betriebliche Gesundheitsmanager
  • Personaler, Betriebsräte/Personalräte
  • Beauftragte im Betrieblichen Eingliederungsmanagement/BEM
  • Inhaber/Geschäftsführer KMU

 Bei Fragen der psychischen Gesunderhaltung braucht es Kompetenzen, die weit über das klassische Arbeitsschutzdenken hinausgehen.

Der klassische Arbeitsschutz entstand mit dem Ziel, die physische (körperliche) Unversehrtheit der Arbeitnehmer zu gewährleisten. Seit der Überarbeitung des Arbeitsschutzgesetzes sieht die Arbeits-schutzwelt jedoch etwas anders aus. Die Einbeziehung psychischer Belastungen erfordert nicht nur eine Neuinterpretation bisheriger klassischer Risikofaktoren. Zu prüfen sind nunmehr auch Faktoren, wie sie im klassischen Arbeitsschutz bislang keine Rolle spielten: emotionale Gefährdungen, wenn beispielsweise unabhängig von der eigenen Befindlichkeit negative Kundenemotionen zu kompensieren sind; Streitigkeiten und Konflikte im Team, unprofessioneller Umgang der Führungskräfte mit den Mitarbeitern oder unklare Verantwortlichkeiten. Wie sollen solche Faktoren gemessen, bewertet und interpretiert werden? Und was fängt man mit diesen Ergebnissen dann an? Welcher Kostenrahmen ist dafür zu veranschlagen? Werden vielleicht völlig überzogene Erwartungen der Mitarbeiter geweckt?

 

ZIELE

  • Vermittlung praxisrelevanten Wissens zu gesetzgeberischen Vorgaben (rechtstreues Verhalten) und unternehmerischen Gestaltungsmöglichkeiten, Abwägen unterschiedlicher Vorgehensweisen im Hinblick auf die Durchführung im eigenen Unternehmen.
  • Vertraut machen mit einem orientierenden Analyseverfahren und der zugehörigen Software.
  • Rahmenbedingungen für das Ableiten von Maßnahmen – Chancen und Risiken.
  • Abwägung zwischen eigener Kompetenzentwicklung (was ist nicht delegierbar?) und möglichen Schnittstellen zu externen Dienstleister.

 

INHALTE

Zwischen objektiven psychischen Belastungen und subjektiver psychischer Beanspruchbarkeit unterscheiden.
Erforderlich ist eine Sicht auf zwischenmenschliche Beziehungen sowie organisatorische Abläufe, Prozesse, Gewohnheiten und Führungsverhalten gleichermaßen. Fehlverhalten und schädigende Verhältnisse müssen erkannt, angesprochen und mittels Maßnahmen zeitnah abgestellt werden – ein Prozess von neuer Dimension bahnt sich an. Das geht weit über bislang eher technische Lösungen des klassischen Arbeitsschutzes hinaus. Es gilt Grenzüberschneidungen und Synergien zu nutzen zwischen dem Erkennen psychischer Belastungen, der Verbesserung psychischer Beanspruchbarkeit des Einzelnen und den eigentlichen Unternehmenszielen, vor allem: dem Vorbeugen psychischer Erkrankungen und dem Vermeiden von Leistungsminderung durch psychische Belastungen. Dabei berührt der Arbeitsschutz mit dem Instrument „Gefährdungsbeurteilung Psychischer Belastungen“ nunmehr Fragestellungen, wie sie in der Betrieblichen Gesundheitsförderung, im Betrieblichen Gesundheitsmanagement oder im Betrieblichen Eingliederungsmanagement gestellt werden. Das alles ist kein Hexenwerk. Es braucht Ihre Kompetenzentwicklung und das Sichtbarmachen von Lösungsräumen.

 

REFERENT - Dr. phil. Bernd Werner

 

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