Gesund Führen

Gesund Führen

Edition Gesundheit und Führen: Zukunftsgestaltung durch ein gesundes Mit- und Füreinander. In drei Modulen vom Wissen zum Handeln.

Zukunftsgestaltung entsteht durch ein gesundes Für- und Miteinander. Basis dafür ist die Arbeit an Grundhaltung und Menschenbild. Vitalität und nachhaltiger Unternehmenserfolg entstehen zwischen Menschen im Unternehmen, in einem authentischen Erleben. Ziel ist die Balance zwischen Fürsorge-pflicht, Vorbildfunktion und Selbstverantwortung der Mitarbeiter, verbunden mit Widerstandsfähigkeit und Zukunftsfestigkeit gegenüber Veränderungen und Belastungen. Dazu bedarf es eines konsequenten Weges hin zur Befähigung. In unseren Modulen vom Wissen zum Handeln aktivieren Sie 100% Lernfähigkeit und Umsetzungsfreude. Immunsystem von Mitarbeitern und Unternehmen können gleichermaßen gestärkt werden.

Gute Führung ist gelebte Unternehmensentwicklung - gute und gesundheitsstärkende Führung generiert darüber hinaus nachhaltigen Unternehmenserfolg. Zukunftsgestaltung durch ein gesundes Für- und Miteinander ist kein Programm, sondern vielmehr eine Grundhaltung, verbunden mit einem entsprechenden Menschenbild. So entsteht zwischen den Menschen im Unternehmen ein authentisches Erleben: spürbare Wertschätzung, Verlässlichkeit, Empathie und gesundheitsstärkende Rahmen-bedingungen. Gesundheitsstärkende Führung bewährt sich an den klassischen Sollbruchstellen Arbeitsverdichtung, Zeitdruck, Veränderung. Durch eine neue gesunde Kultur erleben Führungskräfte und Mitarbeiter gemeinsame Widerstandsfähigkeit und Zukunftsfestigkeit gegenüber Veränderungen und Belastungen. Ein erstrebenswertes Ziel für jedes Unternehmen.

Wenn Sie wirklich etwas verändern wollen: Reines Wissen führt selten dazu, anders zu handeln.
Wird lediglich Wissen vermittelt, verpuffen die Impulse rasch im Führungsalltag, so dass die erwünschten Verhaltens- und Verhältnisänderungen ausbleiben. Die Führungskraft wird gerade einmal zu 10% in ihrer Lernfähigkeit angesprochen. Sinnvoller ist ein konsequenter Weg hin zur Befähigung. In unseren Modulen vom Wissen zum Handeln aktivieren Sie auch die restlichen 90% Lernfähigkeit. Verändert sich auf diese Weise die Herangehensweise der Führungskräfte, dann verändert sich auch das soziale Feld im Unternehmen. Verhaltens- und Verhältnisänderungen können so das Immunsystem von Mitarbeitern und Unternehmen gleichermaßen stärken, so dass sich die Arbeitsbewältigungsfähigkeit aller Beteiligten stabilisiert. Eine Investition, die sich lohnt!

Komplexität erlebbar machen
Komplexe Systeme, das haben Unternehmen mit Menschen gemeinsam, basieren auf ganz natürlichen Selbstregulationskräften, deren Aufgabe im Wesentlichen darin besteht, durch eine Balance zwischen Chaos und Starre den Fluss inneren Lebens zu erhalten – im außen sichtbar als Verbundenheit, Wachstum und Erfolg. Sind die Menschen im Stress und das Miteinander gestört, erfolgen Denken, Fühlen und Handeln oftmals im Autopilotmodus. Das jedoch schwächt Mensch und Organisation gleichermaßen in Bezug auf Vitalität und Selbstregulation. Zudem wird auf unbewusste Muster der Vergangenheit zurückgegriffen. Die aber sind selten geeignet, tragfähige Lösungen zu generieren. Zukunftsgestaltung durch ein gesundes Für- und Miteinander stellt folglich eine komplexe gesundheits-orientierte Herausforderung dar, bei der Führungskräfte erleben und erfahren, wie sie sich zuallererst selbst und dann auch andere von Sichtweisen und Routinen der Vergangenheit befreien können. So gelingt die erforderliche Balance zwischen gelebter Fürsorgepflicht, Vorbildfunktion und Selbst-verantwortung der Mitarbeiter.

Zukunftsgestaltung durch ein gesundes Mit- und Füreinander als Schwellenerlebnis
In seiner „Theorie U – von der Zukunft her führen“ zeigt der MIT-Forscher und Management-Berater Otto Scharmer Wege auf, wie Führung mit Herausforderungen umgehen kann, für die Erfahrungen der Vergangenheit keine Antwort bieten. Führungskräfte stehen mit ihrem Anspruch, ihr Team vital und leistungsfähig zu halten, genau an dieser Schwelle. Das Metabalance-Führungskräftetraining nutzt den Ansatz von Scharmer unter Erweiterung durch Werkzeuge aus dem Resilienz-Training, dem Achtsam-keitstraining und dem systemischen Einzelcoaching, um Führungskräfte erfolgreich über diese Schwelle zu begleiten.

 Wege zu objektiver Wahrnehmung, neuem Denken und kreativem Handeln:

Kernkompetenzen der Zukunftsgestaltung

 

Hindernisse auf dem Weg

Öffnung des Kopfdenkens
(unsere erweiterte Intelligenz IQ)
Vorbehaltloses Denken und Wahrnehmen

Stimme des Urteilens
etablierte, übliche Gewohnheiten und Denkweisen, Abspulen von Programmen

(Ich weiß schon bescheid…, ist schon klar…)

Öffnung des Herzdenkens
(unsere emotionale Intelligenz EQ)
Werte, Vorbildfunktion und Authentizität

Stimme des Zynismus

Verhärtung, Rationalität, Selbstbezogenheit

(Mir hilft auch niemand…)

Öffnung des Willens
(unsere Sinn Intelligenz SQ)
Zukunftspotenziale, sinnvolle neue Wege gehen

Stimme der Angst

lieber dem alten Trott treubleiben,
sich selbst nicht verändern wollen

(Ich bin eben so …)

 

7 Kernfähigkeiten von Führung neu erleben: Raum geben und halten; Innehalten; Erspüren; am inneren Ort der Aufmerksamkeit sein können; Verdichten und Kristallisieren; Prototypen entwickeln; in die Welt bringen/vom Ganzen her handeln.

Methodik:

  • Modulares Arbeiten
  • Interaktive Lernsequenzen rund um kurze Impulsvorträge herum
  • Zeit für´s Wesentliche - für Tiefe, Diskussion und Reflektion
  • Integral-systemische Einzel- und Gruppenaktivitäten
  • Arbeiten mit der Unternehmensvitalitäts-Landkarte

3 Module á 2 Tage, jeweils 9:00-17:00Uhr
Hinweis: Modul 1 kann separat belegt werden.
Teilnahme an Modul 2 und 3 bedingt Teilnahme an Modul 1
Modul 2 und 3 können auch zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
auch Inhouse buchbar


Modul 1 – Sensibilisierungswissen – 2 Tage

  • Gesundheit stärken als Führungsinstrument? Chancen und Grenzen
  • Mit Wertschätzung Wertschöpfung steuern – Balance zwischen finanziellem Kalkül, Fürsorgepflicht und Selbstverantwortung
  • Einfluss von Führung auf Mitarbeitermotivation und – verhalten
  • Zusammenhänge zwischen Über – bis Fehlengagement und der Erhöhung von Fehltagen sowie dem damit verbundenen Produktivitätsverlust im gesamten Team erkennen
  • Stressfaktoren und  Belastungsgrenzen rechtzeitig erkennen – bei mir und bei meinen Mitarbeitern
  • Erkennen und Ansprechen von gesundheitsgefährdeten Mitarbeitern
  • Umgang mit psychischen Gefährdungen
  • Faktoren einer gesundheitsstärkenden Teamkultur
  • Krank arbeiten – Gesund fehlen, der Umgang mit Präsentismus und Absentismus

 

Modul 2 – Intensivierungswissen – der Blick auf das Führungsselbst – 2 Tage

  • Standortbestimmung und Selbstreflexion – Selbstgefährdung erkennen und Selbstwirksamkeit stärken
  • Wie führe ich mich selbst? Was gelingt mir gut und was weniger gut?
  • Wie führe ich meine Mitarbeiter – was fällt auf? Was sind meine Stärken und
    Entwicklungsfelder zum Thema Resilienz?
  • Wie gehe ich mit Rhythmusräubern um, wie schaffe ich Zugang zu Rhythmusgebern?
  • Wie schaffe ich die Balance zwischen beruflicher Herausforderung und Lebensbalance?
  • Was wird mir anhand der Standortbestimmung mit Blick auf eine gesundheitsstärkende Führung bewusst?
  • Wie definiere ich für mich selbst und mit Blick auf die eigene Energiebilanz das Thema Vorbildfunktion?
  • Einfluss von Faktoren der jeweiligen Lebens- und Berufsphase

 

Modul 3 – Handeln - Kompetenztraining – 2 Tage

  • Einbindung in bestehende Unternehmensstrategie und Führungsleitlinien
  • Dialog – Kommunikation als Kür der Gesunderhaltung
  • Dynamik steuern – Teamdisbalancen und Konflikte erkennen und bearbeiten
  • Fehlverhalten erkennen, aktiv und zeitnah ansprechen
  • Psychische Gefährdung erkennen und empathisch ansprechen
  • Krankenrückkehrgespräche sicher führen
  • Chancen im  Betrieblichen Eingliederungsmanagement nutzen
  • Schwierige Gespräche sicher und lösungsorientiert vorbereiten und führen
  • Alters - alternsgerechtes Führen - auf Unterschiede eingehen
  • Arbeitsbewältigungsfähigkeit gezielt steuern
  • Praxistransfer

 Anzahl Teilnehmer: min. 5, max. 12 Teilnehmer

 

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